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Lamborghini Veneno – der stärkste und aggressivste Kampfstier in dreifacher Ausfertigung - Lamborghini - Sportautos und Supersportwagen
 

 
 

 


Lamborghini Veneno – der stärkste und aggressivste Kampfstier in dreifacher Ausfertigung

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Veröffentlicht am 5. März 2013 von Max Power in Lamborghini
Lamborghini Veneno

Lamborghini feiert sein 50. Firmenjubiläumes mit der Präsentation seines stärksten und aggressivsten Kampfstieres aller Zeiten, dem Lamborghini Veneno. Vom Lamborghini Veneno werden nur drei Exemplare gebaut und verkauft. Seine Fahrdynamik gleicht dem eines Rennsport-Prototypen, und dennoch besitzt er eine reguläre Straßenzulassung. Mit seinen 750 PS (552 kW) beschleunigt der Veneno in mal 2,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Seine Höchstgeschwindigkeit beträgt 355 km/h.

Lamborghini Veneno

Angetrieben wird der Lamborghini Veneno wird durch ein Zwölfzylinder-Triebwerk mit 6,5 Liter Hubraum, er hat ein extrem schnell schaltende ISR-Getriebe mit fünf Fahrmodi, einen permanenten Allradantrieb und ein Rennsport-Fahrwerk mit Pushrod-Radaufhängungen und waagrechten Feder-/Dämpfer-Einheiten. So ist das komplette Chassis als CFK-Monocoque gefertigt, die Außenhaut aus Kohlefaser, und auch im Interieur wurden innovative, Lamborghini patentierte Materialien wie Forged Composite und CarbonSkin verwendet.

In der Tradition der Marke stammt der Name des Veneno wieder von einem legendären Kampfstier. Veneno war der stärksten und aggressivsten aller Kampfstiere. Veneno ist auch dafür berühmt, einer der schnellsten Stiere in der Geschichte des Stierkampf zu sein. Sein Name wurde populär im Jahr 1914, als er den berühmten Torero José Sánchez Rodríguez während eines Stierkampfes in der Arena Sanlúcar de Barrameda’s, Andalusien, Spanien, tödlich verletzte.

Lamborghini Veneno

Die gesamte Front des Lamborghini Veneno wurde auf perfekte Durchströmung und Abtrieb ausgelegt. Die Front fungiert so wie ein aerodynamischer Flügel. Der Vorderwagen besitzt großflächige Kanäle, welche die Luft zu den Auslässen in der Fronthaube und vor der Scheibe sowie zu den Vorderrädern leiten. Charakteristisch für Lamborghini ist die Y-Form der spitzen, weit in den Kotflügel reichenden Scheinwerfer, genauso wie die Scherentüren. Er ist vom Design her unverwechselbar ein Lamborghini.

Die optische Trennung der Kotflügel von der Karosserie ist aus der Welt der Sport Prototypen übernommen und dient gleichzeitig der Optimierung des aerodynamischen Strömungsverhaltens. Die Seitenlinie des Veneno wird dominiert von dem weit herausgezogenen Schweller und den mächtigen Radhäusern vorne und hinten. Auch hier sorgt eine ausgeklügelte Aerodynamik für die perfekte Strömung der Luft, hin zu den großen Öffnungen für die Ansaugluft und für die Kühlung der Aggregate.

Lamborghini Veneno

Wie die Front ist auch das Heck des Veneno aerodynamisch optimiert auf den Luftstrom am Unterboden und auf Fahrdynamik in schnellen Kurven. Der glattflächige Wagenboden geht über in einen weit nach hinten gezogenen Diffusor, der die vier voluminösen, durch einen Splitter getrennten Endrohre der Abgasanlage einrahmt. Großflächige Öffnungen dienen der Motorraumentlüftung und leiten die Luft zum Heckflügel. Die einzige geschlossene Fläche am Heck ist zur Montage des Kennzeichens vorgesehen. Die Heckleuchten, die die Bremsleuchten, die Blinker und die Nebelleuchten beinhalten, nehmen das Y-Motiv wieder auf. Die Motorabdeckung besitzt sechs kiemenförmige Öffnungen, hier steht die optimale Ableitung der Motorwärme im Mittelpunkt. Die Abdeckung mündet in eine große zentrale Finne die dem eines Haies ähnelt. Dieses soll die Längsstabilität des Hecks beim Beschleunigen und Bremsen erhöhen, indem zusätzlicher Anpressdruck generiert wird, der gleichzeitig zur Erhöhung der Kurvengeschwindigkeiten beiträgt. Der einstellbare Heckflügel ist das Ergebnis der Erfahrungen aus dem Motorsport sowie intensiver aerodynamischer Simulation, um einen optimalen Luftfluss beim Zusammenspiel von Heckflügel und Heckdiffuser zu erreichen.

Lamborghini Veneno

Die Leichtmetallräder messen vorne 20 Zoll und hinten 21 Zoll und besitzen Zentralverschlüsse. Auch ihr Design ist von der aerodynamischen Funktion bestimmt: Ein Kohlefaserring um den Felgenkranz arbeitet wie eine Turbine und liefert zusätzliche Kühlluft zu den Carbon-Keramik-Bremsscheiben.

Lackiert ist der Veneno in einem neu entwickelten, metallisch wirkenden grauen Farbton, einzelne Teile glänzen im Schwarz der sichtbaren Kohlefaserstruktur. Das einzige Fahrzeug, daß alle drei Farben der italienischen Nationalflagge als Detail aufweist, ist das in Genf ausgestellte Fahrzeug, das Exemplar, welches in Lamborghini Besitz bleiben wird. Die drei Kundenfahrzeuge werden jeweils eine einzelne Farbe der italienischen Nationalflagge aufweisen und stellen daher drei Einzelstücke dar. Zusammen genommen bilden Sie eine Trilogie mit grün, weiß und roten Farbakzent.

Ein Monocoque aus Kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff die Basis des Veneno. Es entspricht – ebenso wie die Aluminium-Hilfsrahmen vorne und hinten – weitgehend dem Monocoque des Aventador, wurde aber in seiner Form dem neuen Design angepasst. Sämtliche Exterieur-Teile bestehen ebenfalls aus CFK. Der Veneno erfüllt die gültigen Sicherheits- und Zulassungsvorschriften weltweit, auch alle Sicherheitssysteme von den Airbags bis zum angepassten Fahrdynamiksystem ESP sind selbstverständlich vorhanden.

Lamborghini Veneno

Kohlefaser dominiert auch den Innenraum des Veneno. Das Carbon Monocoque ist sichtbar im Bereich des zentralen Tunnels und der Seitenschweller. Die beiden Leichtbau-Schalensitze sind gefertigt aus dem für Lamborghini patentierten Forged Composite. Als Bezugsmaterial für das komplette Cockpit, Teil der Sitze und den Dachhimmel wird die gewebte Kohlefaser CarbonSkin verwendet, die mit einem ganz speziellen Harz getränkt wurde. Dies macht die Faserstruktur stabil und lässt das Material dennoch weich bleiben. Wie ein Hightech-Stoff passen sich diese extrem edel wirkenden Kohlefasermatten jeder Form perfekt an, und Sie reduzieren das Gewicht des Fahrzeugs.

Die Rennsport Atmosphäre ist auch auf das Armaturenbrett übertragen worden. Dieses ist völlig neu gestaltet, und dank neuer grafischer Oberfläche und der Einführung einiger zusätzlicher Funktionen wie dem G-Kraft-Messer liefert es alle notwendigen Informationen zur perfekten Kontrolle des Fahrzeugs.

Der konsequente Kohlefaser-Leichtbau des Veneno ist nicht nur sichtbar, er wird natürlich auch auf der Waage spürbar: Mit einem Trockengewicht von nur 1.450 Kilogramm ist der Veneno sogar um 125 kg leichter als der bereits extrem durchtrainierte Aventador. Das sehr günstige Leistungsewicht von 1,93 kg/PS garantiert eine schlicht überwältigende Performance, die selbst vom ausgezeichneten Beschleunigungswert von 2,8 Sekunden nur unvollkommen beschrieben werden kann. Trotz der auf extremen Abtrieb ausgelegten Aerodynamik besitzt der Veneno einen niedrigen Luftwiderstand was ihm eine Höchstgeschwindigkeit von 355 km/h erlaubt.

Lamborghini Veneno

Der Zwölfzylinder mit 6,5 Liter Hubraum begeistert durch absolute Drehfreude und enorme Durchzugskraft. Seine Leistung wurde auf 552 kW / 750 PS angehoben, ermöglicht durch vergrößerte Ansaugwege, eine optimierte Thermodynamik, eine etwas höhere Nenndrehzahl und eine Abgasanlage mit noch geringerem Gegendruck. ISR-Schaltgetriebe, permanenter Allradantrieb und Pushrod-Radaufhängungen wurden in ihrem jeweiligen Setup den Anforderungen des Veneno angepasst.

Beim Genfer Autosalon 2013 erlebt der Lamborghini Veneno seinen ersten öffentlichen Auftritt. Gezeigt wird das Fahrzeug mit der Nummer 0, das Erprobungsfahrzeug von Lamborghini. Seine Zukunft ist noch nicht endgültig entschieden, aber es wird Lamborghini bei weiteren Testaktivitäten zur Generierung von Innovationen dienen, sowohl auf der Straße als auch auf der Rennstrecke. Die Trilogie aus drei einzigartigen Fahrzeugen wird im Laufe des Jahres 2013 produziert und an ihre künftigen Besitzer übergeben. Der Preis liegt bei drei Millionen Euro plus Steuern. Alle drei Exemplare sind bereits jetzt schon an Kunden verkauft.

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Über den Autor

Max Power
Max Power

Mit viel Benzin im Blut und langjähriger Erfahrung mit automobilen Webprojekten schreibt er über Sportwagen- und Supersportwagenthemen. „Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man morgens davor steht und Angst hat, es aufzuschließen.“ W. Röhrl

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