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Der Mercedes-Benz SLS AMG ist das Safety Car in der Formel 1-Saison 2012 - Marken, Mercedes-Benz AMG, Motorsport - Sportautos und Supersportwagen
 

 
 

 


Der Mercedes-Benz SLS AMG ist das Safety Car in der Formel 1-Saison 2012

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Veröffentlicht am 19. März 2012 von Marcel GPower in Marken
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Marcel Goldberg

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4 Stars
On 19. März 2012
Last modified:29. März 2012

Summary:

Der Mercedes-Benz SLS AMG sorgt als Safety Car in der Formel 1 für Sicherheit auf der Rennstrecke. Ein Original-Supersportwagen vom Type SLS AMG mit Leuchtbalken und technischen Features ist für den sicheren Rennverlauf verantwortlich.

Seit 2012 ist der SLS AMG Flügeltürer mit dem charakteristischen Leuchtbalken auf dem Dach und den markanten FIA- und F1-Logos auf der Karosserie als offizielles Safety Car in der Formel 1 aktiv. Der speziell ausgestattete Supersportwagen wird auf die Strecke geschickt, sobald die Rennleitung einen sicheren Rennverlauf für gefährlich erachtet.

„Unfälle oder schlechte Witterungsverhältnisse sind die Hauptursachen für einen Safety Car-Einsatz“, so Bernd Mayländer, Fahrer des Official F1™ Safety Cars. „Wir stehen in der Boxengasse parat und bekommen den Befehl zum Rausfahren per Funk. Anschließend gilt es, das Teilnehmerfeld sicher um den Kurs zu führen, bis die gefährliche Situation entschärft wurde.“

Technische Basis ist der serienmäßige SLS AMG

Der Supersportwagen SLS von AMG hat sich in den letzten Jahren als ideales Safety Car bewiesen. Durch seinen kraftvollen V8-Motor vom Mercedes-Haustuner AMG, sein niedriges Leergewicht, den tiefen Schwerpunkt und eine ausgeglichene Gewichtsverteilung, überzeugt der SLS AMG durch die gute Balance und sehr gute Fahrbahrkeit auch bei schwierigen Witterungsverhältnissen.

Das Safety Car ist ein Original-SLS. Motor, Kraftübertragung, Fahrwerk und Bremsanlage des Safety Cars befinden sich auf dem gleichen Level wie des serienmäßigen SLS AMG. Bis auf eine kleine Ausnahme, als Tribut an die Formel-1 Fans an der Rennstrecke. Für ein noch emotionaleres Sounderlebnis kommt ein neu entwickelter Endschalldämpfer zum Einsatz. So ist der V8 des Safety Cars schon von weitem zu vernehmen.

Der AMG 6,3-Liter-V8-Motor erzielt eine Höchstleistung von 420 kW (571 PS) bei 6800/min und ein maximales Drehmoment von 650 Newtonmetern bei 4750/min. In 3,8 Sekunden steht Tempo 100 auf der Tachoscheibe. Schnelle Rundenzeiten sind auch für das Official F1™ Safety Car eine Selbstverständlichkeit, denn andernfalls würden die Reifen und Bremsen der Formel 1-Rennwagen zu stark abkühlen und deren Motoren unter Umständen überhitzen.

Das 1620 Kilogramm schwere Safety Car SLS AMG rollt auf gewichtsoptimierten Schmiederädern im 10-Speichen- Design mit Reifen im Format 265/35 R 19 (vorn) und 295/30 R 20 (hinten). Kürzeste Bremswege und höchste Standfestigkeit auch bei rennstrecken-typischer Belastung verspricht die AMG Keramik-Hochleistungs-Verbundbremsanlage.

Leuchtbalken mit LED-Technik aerodynamisch optimiert

Das wesentliche Unterscheidungsmerkmal zwischen dem serienmäßigen SLS AMG und dem Official F1™ Safety Car ist der Leuchtbalken. Er verfügt über ein strömungsgünstiges Profil und findet seinen Platz auf einer Carbon-Hutze, deren spezielle Form sicherstellt, dass der ab 120 km/h ausfahrbare Heckflügel optimal angeströmt wird. Im Inneren des Leuchtbalkens übernehmen reaktionsschnelle und sparsame LEDs sämtliche Signalfunktionen.

  • Signalfarbe Grün: Die zwei zentralen grünen Leuchten an Vorder- und Rückseite sind immer dann aktiv, wenn sich der Flügeltürer zu Beginn einer Safety Car Phase mitten im Feld einreiht. Permanentes Grün ist das Signal für alle Formel 1-Fahrer, den Safety Car zu überholen.
  • Signalfarbe Orange: Sobald sich der Safety Car vor allen Formel 1-Rennwagen positioniert hat, werden die grünen LEDs aus- und die orangen LEDs eingeschaltet. Das orange Blinklicht an den äußeren Enden des Leuchtbalkens steht für absolutes Überholverbot.

Im Leuchtbalken ist eine TV-Kamera integriert, eine weitere Kamera befindet sich neben dem hinteren Nummernschild. Diese ermöglicht Fahrer und Beifahrer via Monitor im Cockpit einen Blick auf das nachfolgende Formel 1-Feld. Das spezielle Nummernschild am Heck mit Safety Car-Schriftzug und 700 grünen LEDs sorgt bei Dunkelheit oder Regen für zusätzliche Sicherheit. Eine weitere wichtige Einrichtung sind die stroboskopartigen Blitzlichter in den Scheinwerfern und Rückleuchten. Sie sind permanent eingeschaltet und haben eine zusätzliche Sicherheits- und Warnfunktion, während das Safety Car auf der Strecke ist.

Interieur mit speziellen Tools zur Kommunikation

Wie schon Exterieur und Technik, unterscheidet sich auch der Innenraum des Safety Cars nur unwesentlich vom Serienfahrzeug. Wer die Flügeltüren öffnet, entdeckt zwei AMG Sportschalensitze mit schwarzer Lederpolsterung. Sechspunktgurte sorgen für größtmögliche Sicherheit der Besatzung.

Auf der rechten Seite der AMG DRIVE UNIT befinden sich vier farbige Taster zur Bedienung der verschiedenen Lichtfunktionen sowie des Signalhorns, das aus Sicherheitsgründen bei der Boxeneinfahrt und -ausfahrt aktiviert wird. Zwei zentrale Monitore im Cockpit dienen der Überwachung des Renngeschehens. Links und rechts des unteren Bildschirms befinden sich die Bedienelemente für das Funksystem, mit dessen Hilfe Bernd Mayländer und Pete Tibbetts mit der Rennleitung sowie untereinander kommunizieren können.

Ein zweiter Innenspiegel ermöglicht dem Beifahrer einen Blick auf die Formel 1-Rennwagen. Im Zentraldisplay des Kombi-Instruments und im Deckel des Handschuhfachs ist das sogenannte „Marshalling System“ integriert: Hier sehen Fahrer und Beifahrer exakt die gleichen Signale wie die Formel 1-Fahrer in deren Cockpits – so zeigen die jeweiligen LEDs an, wenn gelbe oder grüne Flaggen geschwenkt werden. Am vorderen Ende der Instrumententafel sind LEDs für den Status des Leuchtbalkens sowie eine Onboard-Kamera angebracht; sie ist auf Pete Tibbets und Bernd Mayländer gerichtet.

2011 kam das SLS AMG Safety Car zwölf Mal zum Einsatz

In der Formel 1-Saison 2011 kam das SLS AMG Official F1™ Safety Car ingesamt zwölfmal zum Einsatz. Beim Grand Prix von Kanada im Juni 2011 gab es wegen extrem starkem Regen und Unfällen insgesamt fünf Safety Car Phasen. Der Supersportwagen aus Affalterbach, der SLS AMG absolvierte auf dem Circuit Gilles Villeneuve 32 Runden gleich 139,6 Kilometer – so viel wie nie zuvor in der Geschichte. Beim Grand Prix von Monaco gab es zwei Safety Car Phasen, bei den Grand Prixs von Belgien, Italien, Singapur, Japan und Korea jeweils eine Safety Car Phase. Der bisher Rekord mit 21 Safety Car Einsätzen wurde in der Formel 1-Saison 2010 aufgestellt.


Über den Autor

Marcel GPower
Marcel GPower

Lebt seitdem er denken kann nur für zwei Dinge - Sportwagen und schnelle Fahrzeuge. Durch seine Adern fließt Benzin statt Blut. Sein Motto: "Ein gutes Foto sagt mehr als tausend Worte ..."

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